Die Wärmepumpe richtig betrieben ein tolles System!

Allerdings sollten Sie einiges beachten.
Insbesondere im ersten Jahr nach der Installation der Wärmepumpe machtes Sinn, zu überprüfen, ob die in der Planung zu grundegelegten Temperaturen und Warmwasserverbräuche der gelebten Praxisentsprechen. Oft weichen die realen Werte von den Planwerten ab.Daher ist es ratsam, die Anlage auf Basis der tatsächlichen Werte nach zu justieren. Darüber hinaus gelten die gleichen Energiespar-Tricks und Tipps, die auch bei anderen Heizsystemen empfohlen werden.

 

Was hat es mit der Jahresarbeitszahl (JAZ) auf sich?

Die Jahresarbeitszahl stellt das Verhältnis zwischen der Strommenge,die die Wärmepumpe im Laufe eines Jahresverbraucht, und der Wärmemenge,die sie damit erzeugt, dar. Sie gibt somit Auskunft über die Effizienzder Wärmepumpenanlage.Dabei gilt: jehöherdie JAZ, destoeffizienter die Anlage. Ab einer JAZ von 4, also einem Verhältnis von 1 zu 4 (ein Teil Strom erzeugt 4 Teile Heizenergie),

weist eine Wärmepumpe eine positive Ökobilanz auf. Inder Praxis wird diese JAZ allerdings oft nicht erreicht.Gerade Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen deutlich unter diesem Wert.

Welche Zähler gibt es ?
Doppelzähler: Hier wird in einem extra Zähler (HT und NT) der Heizstrom für Wärmepumpe, Speicherheizung, Brauchwasser Boiler oder Wärmeplatten gemessen. Ein seperates Schaltgerät regelt die Verbrauchszeiten (z.Eon Nachtarif von 22.oo Uhr-6.oo Uhr) in denen in der Regel ein geringer Strompreis angesetzt ist. Über das Schaltgerät kann die Stromzufuhr auch vom Netzbetreiber unterbrochen werden. Ein weiterer Zähler erfasst den Haushaltsstrom.
Duo Zähler: Die ungünstigste Variante denn hier wird der Haushaltsstrom zusammen mit dem Wärmestrom gemessen. Da die genaue Verteilung zwischen Wärme- und Haushaltsstrom nicht genau erfasst wird, zahlt der Kunde einen höheren Tarif. In der Regel zu ungunsten des Kunden den er profitiert nicht von dem vergünstigen Wärmestrom Tarifen. Nur sehr wenige Anbieten haben einen entsprechend passenden Tarif.
Was ist ein Smart Meter ?

Ein Smart Meter is tein intelligenter Zähler für Strom,Gas, Wasser oder Wärme.Er misst und speichert die Verbrauchsmengen und Verbrauchszeiträume und sendet diese Daten an den Anschlussnutzer, das Energieversorgungsunternehmen und/oder an Dritte.

Weil das SmartMeter in ein Kommunikationssystem eingebunden ist,können sämtliche

Verbrauchsdaten über das Internetodermittel seiner Smartphone-App abgerufen werden. So machen die intelligenten Zähler das Verbrauchsverhalten transparent, zeigen indirekt,wo es optimiert werden kann und tragen dadurch zu einem bewussten Umgangmitden Ressourcen bei.

 

Warum benötige ich als Wärmepumpenbetreiber einen extra Stromzähler?

Wärmepumpe werden in derRegel übereinen separaten Stromzähler angeschlossen, um dem Verbraucher die Trennung von Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom zu ermöglichen. Das macht Sinn, da die Tarife für Wärmepumpenstrom in der Regel deutlich unter denen für Haushaltsstrom liegen.

Der Preisunterschied geht auf die reduzierten Netzentgelte für Wärmepumpen zurück. Denn die

Versorgungsnetzbetreiber honorierten den Beitrag, den Wärmepumpen zur Netzstabilitätleisten können, in dem sie bei einer Überlast im Stromnetz kurzzeitig abgeschaltet werden können. Würde die Wärmepumpe über den normalen Haushaltsstromzähler betrieben, fiele diese Vergünstigung weg.

 

Wie setzt sich der Wärmepumpen-Strompreis zusammen?

Der Preis für Ihren Wärmepumpen-Strom setzt sich aus dem Energiepreis und acht verschiedenen gesetzlichen Abgaben und Umlagen zusammen:

 

EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien gesetzlich gefördert.Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz  (EEG) entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

 

Konzessionsabgabe

Die Konzessionsabgabe ist ein Entgeltan die Kommune dafür, dass Straßen und Wege für den Betrieb von Stromleitungen benutzt werden dürfen. Ihre Höhe variiert in Abhängigkeit von der Gemeindegröße.

 

KWKUmlage

Mit der KWK-Umlage wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gesetzlich gefördert. Die dadurch entstehenden Belastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

 

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer wird auf den gesamten Strompreis erhoben, auch auf die enthaltenen sonstigen Steuern und Abgaben.

 

Offshore- Haftungsumlage

Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore- Haftungsumlage nach §17 fdes Energiewirtschaftsgesetzes werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert.Die aus der Offshore-Haftungsumlage entstehenden Belastungen werden bundesweit an die Verbraucher weitergegeben.

 

Stromsteuer

Die Stromsteuer ist eine durch das Stromsteuergesetz geregelte Steuerauf den

Energieverbrauch. Sie gilt seit April 1999.

 

Umlage Abschaltbare Lasten

Umlage zur Vorhaltungvon Abschaltleistung nach der„Verordnung zu abschaltbaren Lasten“. Die Umlage wird wahrscheinlich zum 1. Januar 2014 wirksam. Die Kostenwälzung erfolgt analog zu den Vorgaben des KWK-G. Die Umlage ist für alle Kunden bundesweit einheitlich.

 

Umlage nach §19 Strom NEV

Mit der Umlagenach §19  der Strom-Netzentgeltverordnung wird die Entlastungbzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert.  Die entstehenden Kosten werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

 

Was sinddieVorteileeinerWärmepumpe?

Etwa 75% der Heizenergie gewinnt die Wärmepumpe aus kostenloser Umweltwärme.  Sie benötigt nur einen kleinen Teil Strom als Antriebsenergie.

Eine Wärmepumpe kann bereits heute mit Ökostromtarifen vollkommen CO2-freibetrieben werden. Die Wärmepumpe ist ein wartungsarmes und sauberes Heizsystem. Als Heizung ohne Feuer kommt sie ohne Schornstein und entsprechende Wartungskosten durch den Schornsteinfeger aus. Wärmepumpen sind im  Betrieb so leise, platzsparend und sauber, dass sie ohne Probleme in Abstellräumen, Küchen und Fluren aufgestellt werden können.

 

Wie berechne ich den Verbrauch meiner Wärmepumpe ?

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt im Wesentlichen von der Heizleistung der Wärmepumpe und der benötigten Wärmeenergie des Hauses ab. Eine entsprechende Auskunft kann Ihnen daher Ihr Heizungsmonteur geben.

Ihren Strombedarf für ein Jahr können Sie jedoch auch grob selbst ausrechnen.

Multiplizieren Sie dazu einfach die benötigte Wärme Ihres Hauses mit der gesamten zu beheizenden

Fläche. Addieren Sie dazu 2 Kilowattstunden Energiebedarf pro Person und Tag für warmes Wasser

 

und teilen Sie die so ermittelte Wärmemenge durch die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe. Der errechnete Wert entspricht in etwa der benötigten elektrischen Energie für ein Jahr.

 

 

Beispiel:

Personen im Haushalt:                                   4 beheizteFläche:                                             150m²

benötigte Wärmemenge des Hauses:         100kW/hjem²jeJahr

Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe:         3,5

 

 

100kWh jem² jeJahr x 150 m²+ (4x2kWhx365Tage)= 17.920kWh je Jahr

17.920kWh je Jahr/3,5 (Jahresarbeitszahl)=5.120kWh/a

 

Den richtigen Stromtarif für ihre Wärmepumpe, Wärmeplatten oder Ihrer Speicherheizungen bekommen Sie von uns.

Eine Berechnung des Wärmestrom ist eine diffuse Angelegenheit die keinesfalls im nternet oder am Telefon pauschal beantwortet werden kann.
Folgende Faktoren spiele eine nicht unerhebliche Rolle:
Doppel oder Duozähler ist für den Tarif entscheiden. Ein falscher Tarif kann zu nicht unerheblichen Nachzahlungen an den Stromversogrer führen!
Verbrauch HT und NT muss genau berechnet werden.
Die Grundgebühr und die evtl. besseren Schaltzeiten anderer Anbieter führen auch in vielen Fällen zur gewünschten Ersparnis.

Der Preisunterschied geht auf die reduzierten Netzentgelte für Wärmepumpen zurück. Die Versorgungsnetzbetreiber honorieren den Beitrag, den Wärmepumpen zur Netzstabilität leisten können, indem sie bei einer Überlast im Stromnetz kurzzeitig abgeschaltet werden können. Würde die Wärmepumpe über den normalen Haushaltsstromzähler betrieben, fiele diese Vergünstigung weg.

Tarifvergleich für Heizstrom und Wärmestrom. Lassen Sie sich von uns beraten! Auch viele Endverbraucher erhalten durch uns Möglichkeiten zur Teilnahme an Energiemärkten, die dem Einzelkunden allein so nicht möglich wären.

Getrennte oder gemeinsame Messung von Heizstrom?

Der Verbrauch von Wärmepumpen und Speicherheizungen

wird in der Regel mit einem eigenen Stromzähler gemessen.

Für den normalen Haushaltsstrom gibt es einen weiteren Stromzähler.

Wichtig: Diese beiden Stromzähler werden in der Regel als getrennte Abnahmestellen behandelt und müssen

nicht vom gleichen Energieversorger beliefert werden. Sie können also durchaus einen Stromanbieter für den

Haushaltsstrom und einen anderen Stromanbieter für den Heizstrom haben.

Das bedeutet keinen Mehraufwand: Sie erhalten pro Stromzähler eine jährliche Abrechnung. Die Stromzähler sowie die

Leitungen verbleiben auch nach dem Anbieterwechsel im Besitz des örtlichen Netzbetreibers. Wartungsarbeiten oder

Entstörungsdienste nimmt nach wie vor der örtliche Netzbetreiber vor. Für den Anbieterwechsel ist keinerlei technische

Umstellung nötig.

Bei einigen älteren Wärmepumpen oder Speicherheizungen wird Haushaltsstrom und Heizstrom noch gemeinsam ge-

messen, es gibt also nur einen Stromzähler für beide Arten von Verbräuchen. In diesem Fall ist ein Anbieterwechsel

leider nicht möglich, da diese Abrechnungsart einen hohen Aufwand auf Seiten der Energieversorger erfordert und die

alternativen Angebote noch sehr begrenzt sind.

Stromzähler für Ihre Wärmepumpe oder Speicherheizung:

Eintarif und Doppeltarif?

Der Stromzähler für Heizstrom ist entweder mit einem Zählwerk ausgestattet (Eintarifzähler) oder er besitzt zwei Zähl-

werke (Doppeltarifzähler). Tagsüber wird zum Hochtarif (HT), nachts wird zum Niedertarif (NT) abgerechnet. Wenn Sie

einen Eintarifzähler haben, benötigen wir nur den gesamten Jahresverbrauch für den Tarifvergleich. Haben Sie einen

Doppeltarifzähler, sollten Sie diese Kilowattstunden im Hochtarif (HT) und im Niedertarif (NT) summieren. Unser Tarif

Wärmepumpe NATUR unterscheidet hier nicht und ist trotzdem in der Summe günstiger.

Stromzähler für Ihre Wärmepumpe oder Speicherheizung:

Smartmeter ?

Ein „intelligenter“ Zähler, auch Smart Meter genannt, ist ein Zähler für Energie, der entsprechend der Definition des

§ 21d EnWG (Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung) dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen

Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt und in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist.

Dieser Zähler wird oft in Neubauten installiert und gehört zum Leistungsumfang Ihres Netzbetreibers. Fordert Ihr Netzbetreiber ein zusätzliches Entgelt für die Messung, reichen wir diese Kosten an Sie weiter. Bitte geben Sie an, ob Sie einen

Smart Meter Zähler besitzen, damit unser Tarifrechner den richtigen Preis für Sie ermitteln kann.