Photovoltaik lohn sich wieder! Statt Strom zu verkaufen setzt man jetzt auf Eigenverbrauch.

 

Neue Techniken und Module mit höherer Leistung machen Fotovoltaikanlagen schon in unter 10 Jahren rentabel. Da man aber nur einmal im Leben sich solch eine Photovoltaik Anlage für das Dach leistet, sollte man sich vor dem Kauf folgende Kriterien in Augenschein nehmen:

 

Wer ist der Garantiegeber und wo hat der Garantiegeber der Module seinen Sitz? Tipp: Googeln Sie doch mal nach Unternehmensmeldungen. Möglicher Weise droht dem Hersteller die Insolvenz oder er hat schlechte Unternehmensdaten. Sie benötigen in jeden Fall einen starken deutschen Garantiegeber der auch während der kompletten Garantiezeit (oft 25 Jahre) greifbar ist. Insolvenznachfolger lehnen meistens die Garantie ab.

 

Garantiebedingungen: Was beinhaltet die Garantie? Austausch und Einbau der Module vor Ort?

 

Markenhersteller oder NO Name Chinaware? In der Tat werden die meisten Module in Asien mit hoher Qualität gefertigt. Wichtig ist aber der Hersteller sollte seinen Sitz in Deutschland haben um ggf. rechtlich gegen Ihn Vorgehen zu können um z.B. Garantien einzuklagen. Oftmals sind auch Insolvenzmodule ohne Herstellergarantie oder Billigware im Umlauf. Für den Kunden sehr schwer zu unterscheiden, und wenn das Gerüst erst mal vom Haus entfernt ist, kann man kaum noch nachvollziehen was wirklich verbaut wurde.

 

Elektroinstallation: Hier steckt vermutlich wohl der größte Unterschied in den Angeboten und für den Laien auch der schwierigste Posten im Vergleich. Werden alle Vorschriften der VDE erfüllt, oder nur die Einbindung der Anlage in den Zählerkasten? Blitzschutz, Erdung und Überspannungsschutz beinhaltet? Oftmals wird die reine Anlage mit „einfacher“ Elektromontage verkauft und im Nachgang hohe Zusatzkosten in Rechnung gestellt.

 

Miete oder Finanzierung? Am sichersten ist vermutlich die Variante Finanzierung da einem die Anlage vom ersten Tag an gehört. Bei Pachtmodellen sollte man überlegen was im Falle einer Insolvenz des Anbieters geschieht und wie komme ich aus dem Mietmodell wenn ich z.B. das Haus an meine Kinder übergeben möchte oder gar verkaufen. Auch empfiehlt es sich hier bei Goggle nach der Bonität und Seriosität des Anbieters zu suchen. Hier ein Negativbeispiel aus einem Artikel des PV-Magazins:

https://www.pv-magazine.de/2018/03/05/verbraucherzentrale-mahnt-pachtmodell-von-mep-solar-ab/

 

30-70 oder 100% Eigenstromnutzung ? Unterschiedlichste Lösungen sind am Markt. Mit einer reinen PV-Anlage schaffen Sie im Normalfall ca. 30% Eigenstromnutzung, dieser kann mit einem Speicher auf bis zu 70% Strom Nutzung erhöht werden.

Ein Speicher bringt im Sommer 100% Autarkie, im Winter sind meisten nur 40-50% möglich. Sind beim Speicher alle Kosten für z.B. Cloud Lösungen beinhaltet oder muss noch nachgerüstet werden? Fragen Sie nach versteckten Installationskosten!

 

Community und Cloud Lösungen: Welche Lösungen gibt es, was ist im Paket beinhaltet, Hat der Anbieter Zugang zum Regelenergiemarkt? Diese und weitere Fragen sollten Sie analysieren.

 

Vermutlich wird es letzten Endes so sein das der alte Spruch greift: Wer billig kauft, kauft zweimal.

 

Gerne prüfen wir Ihr Solarangebot und geben Ihnen Entscheidungshilfen an die Hand. Für eine geringe Servicegebühr beantworten wir Ihre Fragen, analysieren das vorliegende Angebot und helfen Ihnen bei der Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber.