Gasverbrauch

Der Brennstoffverbrauch der verschiedenen Heizsystemekann sich stark unterscheiden:
Üblicherweise wird der Gasverbrauch pro m²
Wohnfläche mit ca. 25-30 m³ Erdgas/Jahr veranschlagt. Die verbrauchte Erdgasmenge wird heutzutage meist von m³ in kWh umgerechnet.
So ergibt sich pro m² Wohnfläche ein Wert von ca. 150 kWh, vorausge-setzt das Erdgas wird nur zu Heizzwecken genutzt.
Er steigt auf ca. 160 kWh, wenn die Gasheizung sowohl die Warmwassererwärmungals auch die Raumbeheizung übernimmt.
Beispiel:
Für eine Wohnung mit 70 m² Wohnfläche liegt der Verbrauch in etwa bei 10.000 kWh Erdgas (mit Warmwasser: ca. 11.300 kWh), ein älteres Einfamilienhaus benötigt ungefähr 32.000 kWh (mit Warmwasser: ca. 36.000 kWh).
Faktoren für den Gasverbrauch
Der Gasverbrauch steht in direktem Zusammenhang mit der
Größe und den Eigenschaften eines Gebäudes
Der Gasverbrauch eines freistehenden, älteren Wohnhausesist z.B. etwa doppelt so hoch wie der einer Wohnung mit vergleichbarer Anzahl beheizter Quadratmeter.

Ein Einfamilienhaus benötigt etwa ein Drittel mehr Energie als ein Wohnblock mit 10 Wohneinheiten.

Ein Altbau wurde er nicht aktuell saniert und gedämmt – weist in etwa den doppelten Verbrauch eines Neubaus auf.
Als Verbrauchsrichtwerte für die Gebäudebeheizung werden bei Altbauten ohne Wärmedämmung ca. 1,2 kWh pro m² veranschlagt.
Ist die Wärmedämmung besser, kann dieser Wert bis auf ca.0,7 kWh pro m² sinken.

Neubauten
(als Neubau werden Gebäude bezeichnet, die maximal 15 Jahre altsind) liegen noch darunter, aber bei ca. 0,5 kWh pro m² ist auch hier die Grenze
erreicht. Nur spezielle Energiesparhäuser mit besonderer Technik können diesen Wert noch unterbieten.
Tipps zur Senkung des Gasverbrauchs
Der Gasverbrauch hängt außerdem stark von der Effizienz der eingebauten Gasheizung ab:

Alte Umstellbrandkessel verbrauchen oft 40% mehr Energie als Niedertemperaturkessel.

Ein moderner Gaskessel mit Brennwerttechnik benötigt noch weniger Gas.
Auch das Heizverhalten bestimmt den Verbrauch. Zum Beispiel ist die die sog. Stoßlüftung wesentlich verbrauchsärmer als dauerhaftes Fensterkippen. Hochwertige Fenster mit Mehrfachverglasung verhindern, dass Energie ungenutzt entweichen kann. Außerdem sollte man sämtliche Fenster und Türen auf Ritzen untersuchen.

Ein letzter Einflussfaktor für den Gasverbrauch ist die Erzeugung von Warmwasser. Wird Wasser mit
Hilfe von Gas erhitzt, so kann man zusätzlichen 0,25 kWh pro Person und Tag ansetzen.
Gasheizung
Funktionsweise und Komponenten
Jedes Heizsystem besteht im Prinzip aus den gleichen Komponentenso auch eine Gasheizung:
Der Brennstoff wird in der Therme verbrannt und die entstehende Wärme dazugenutzt, den Heizkreislauf und den Warmwasservorrat zu erhitzen.
Gasheizung
Funktionsweise und Komponenten:
Jedes Heizsystem besteht im Prinzip aus den gleichen Komponenten so auch eine Gasheizung:
Der Brennstoff wird in der Therme verbrannt und die entstehende Wärme dazugenutzt, den Heizkreislauf und den Warmwasservorrat zu erhitzen.
Im Heizkreislauf wird mit der Umwälzpumpe das heiße Wasser durch die Heizkörpergeleitet und fließt abgekühlt zur Therme zurück.
Was macht eine Gasheizung interessant?
Im Vergleich zu anderen Systemen kann bei einem vorhandenen Gasanschluss zum Energieversorger der Vorratstank entfallen.
Eine Gasheizungbraucht weniger Platz und ist in der Anschaffung deutlich günstiger als beispielsweise eine Ölheizung.
Die Gastherme kann beispielsweise auf dem Dachboden installiert werden,was in Neubauten den Kamin spart,
da in diesem Fall nur ein Rauchgasrohr nötig ist.
Heizwert und Brennwerttechnik
Bei Nutzung der herkömmlichen Heizwerttechnikwird das Gas im Brennerverbrannt und die dabei entstehende Wärme wie oben beschrieben genutzt.
Die modernere Brennwerttechnik gewinnt zusätzlich im Wärmetauscher die Kondensationswäre des Wasserdampfes aus dem Abgas und ist somit um rund 10%
effizienter als eine Gasheizung mit Heizwerttechnik. Zudem wird der CO2 Ausstoß erheblich gesenkt, was einen Beitrag zum Umweltschutz bedeutet.
Erdgas wird in Kubikmetern gemessen und in Kilowattstunden abgerechnet
– wie geht das?
Am Gaszähler kann jeder Verbraucher den Erdgasverbrauch für seinen Haushalt in Kubikmeter (m3) ablesen.
Abgerechnet wird aber die Leistung in kWh. Um nun aus Kubikmetern die verbrauchten kWhzu errechnen, muss die entsprechende m3-
Zahl mit dem so genannten Gasumrechnungsfaktor, der sich aus Brennwert und Zustandszahl zusammensetzt,multipliziert werden.

Warum ist das auf dem ersten Blick so kompliziert?

Der Wärmeinhalt von Erdgas ist nicht immer gleich. Er wird beeinflusst von Luftdruck und Gastemperatur:

Je höher der Luftdruck der Umgebung ist, desto weniger Raum beansprucht das Gas und desto mehr erhöht sich der Wärmeinhalt pro Kubikmeter.

Je wärmer ein Gas ist, desto mehr dehnt es sich aus. Gleichzeitig verringert sich bei Erdgas der ine inem Kubikmeter enthaltene Wärmeinhalt.
Damit nun alle Kunden überall gleich viel für die aus dem Erdgas zu nutzende Leistung zahlen, wurde mit dem Gasumrechnungsfaktor
eine Formel entwickelt, welche diese Unterschiede berücksichtigt.
Für jeden mit Erdgas versorgten Ort wird eineigener Umrechnungsfaktor festgelegt. Er berücksichtigt dabei den Übergabedruck unter Berücksichtigung des mittleren Luftdrucks: durch geeichte und verplombte Gasdruckregler bleibt der Überdruck des Gases am Gaszähler konstant die Gastemperatur: sie ist gesetzlich auf 15°C festgelegt.
Die Höhenlage des Ortes den Brennwert (der Energiegehalt) des gelieferten Gases,der von der jeweiligen Zusammensetzung des Gases abhängig
ist.

So haben Butan und Propan haben einen deutlich höheren Brennwert als Methan, welches den Hauptbestandteil von Erdgas ausmacht. Enthält das
Gasgemisch einen besonders hohen Anteil an Gasen wie Kohlendioxid und Stickstoff, sinkt der Brennwert.

Die Umrechnungsformel für die Ermittlung des kWh Verbrauchs lautet:
Verbrauch (kWh) = Zählerdifferenz (m3) x z-Zahl x Brennwert

Was ist nun die z – Zahl?
Mit der Zustandszahl (z-Zahl) wird der Einfluss der örtlichen Temperatur und des Luftdrucks auf das
Gasvolumen berücksichtigt. Sie wird als Faktor verwendet, um das gelieferte Gas in den Normzustand (0 Grad Celsius, 1.013,25 mbar) zurückzurechnen.
Der Brennwert, also der Energiegehalt des Erdgases,wird mit Hilfe geeichter Brennwertmessgeräte ander jeweiligen Übergabestelle in das Erdgasverteilungsnetz ermittelt.
In Deutschland unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Erdgassorten:

Erdgas „L“ (aus den Niederlanden und Norddeutschland) mit einem hohen Anteil an Gasen wie Kohlendioxid und Stickstoff, daher mit einem
relativ geringen Brennwert zwischen 8 und 10.Erdgas „H“ (aus der Nordsee und den GUS-Staaten) mit einem hohen Anteil an Propan und
Butan, so dass derBrennwert zwischen 10 und 12 liegt.
Mit Hilfe des Umrechnungsfaktors wird also gewährleistet, dass jeder Verbraucher unabhängig von der Qualität des gelieferten Erdgases
überall für die gleiche Leistung (also die gleicheMenge an kWh) bezahlt. Daran ändert auch der Wechsel
des Gasanbieters nichts, da die Umrechnungsfaktoren für alle Anbieter gleich sind.
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