Energie Spartipps

Energie Spartipps

Wir sollen Energie sparen. Egal ob Strom, Gas oder Wasser. So schonen wir die Umwelt. Schwierig wird es allerdings da, wo der Alltag den persönlichen Luxus als selbstverständlich manifestiert hat. Sparmaßnahmen suggerieren stets Verzicht. Verzicht auf eben jenen Luxus, an den man sich über Jahre so sehr gewöhnt hat. Im Winter soll die Wohnung mollig warm sein, im Sommer brummt der Kühlschrank auf der höchsten Stufe, abends brennt in allen Zimmern Licht und der Fernseher dient als akustische Untermalung der häuslichen Geräuschkulisse. Sicher ein Extrembeispiel, doch aus dem Trott auszubrechen, fällt den Menschen schwer.

Energiesparen muss jedoch nicht zwangsläufig in Verzicht münden. Anpassung ist das korrekte Wort. Im Winter zu frieren, im Sommer nur warme Getränke zu schlürfen, im Dunkeln zu leben oder gar den Fernseher zu verbannen – sicher alles Dinge, welche der Umwelt zugutekämen. Doch wo bliebe da die Lebensqualität? Wir geben Ihnen zehn Tipps, die Ihnen dabei helfen, Strom, Gas oder Wasser zu sparen – ohne verzichten zu müssen.

Heizungspumpen

austauschen gegen Hocheffizienz-Pumpen. Die neue Pumpengeneration braucht nur 10% Strom gegen über den älteren. Sie können auch Ihre alten Pumpen um eine Stufe zurück drehen, das spart auch richtig Strom und es ist meistens kaum ein Unterschied in der Heizleistung zu spüren.

Brauchen Sie viel Heizöl? Der „Oildog“ hilft Ihnen bis zu 30% Heizöl einzusparen. Infos unter www.heizölsparen.eu und natürlich gerne auch von mir.

Erwärmen Sie Ihr Brauchwasser mit einer Wärmepumpe, Solar oder Photovoltaik Anlage.
Machen Sie Ihr Warmwasser mit elektrischen Heizboilern? Hier steckt riesiges Spar-Potential mit geringen Investitionskosten.

Badezimmer – Wenn die heiße zur kalten Dusche wird

Wussten Sie, dass pro Duschminute bis zu 18 Liter Warmwasser durch den Abfluss sausen? Das bedeutet, Sie verbrauchen bei einem durchschnittlichen Duschvorgang von 5 Minuten rund 90 Liter Warmwasser. Das sind 630 Liter pro Woche und etwas mehr als 2.500 Liter pro Monat. Hinzu kommt der noch nicht mit einbezogene Aufwand, um das Wasser zu erwärmen.

Mit einem ganz einfachen, kostengünstigen und durchaus angenehmen Trick lässt sich mächtig sparen. Nutzen Sie einen Sparduschkopf! Dieser mischt dem Wasserstrahl eine erhöhte Menge Luft bei und spart rund die Hälfte der Wassermenge. So kann ein 3-Personen-Haushalt rund 290 Euro pro Jahr sparen. Außerdem wird der Wasserstrahl durch die beigemengte Luft als angenehmer und weicher empfunden. Ein prima Nebeneffekt.

Warmwassertemperatur reduzieren. Sie mischen auch viel kaltes Wasser beim Duschen und Baden zu? Warum? Einfach die Temperatur reduzieren und dafür weniger Kaltwasser zumischen und es bleiben etliche Euros für schöne Sachen im Leben übrig.

Kochen und backen – Mit wenig Energie zum Ziel

Sie kochen viel und gerne? Dann hören Sie bloß nicht damit auf. Optimieren Sie vielmehr Ihr Verhalten am Herd und schonen Sie so nicht nur Umwelt, sondern auch Geldbeutel. Jeder Topf hat auch seinen Deckel. Und das nicht ohne Grund. Nutzen Sie ihn und kochen Sie stets mit aufgesetztem Deckel. Zumindest aber sollten Sie Wasser im Topf nie ohne erhitzen. So entweicht keine Hitze, Sie müssen die Herdplatte nicht auf die höchste Stufe einstellen und sparen so im Handumdrehen Energie. Auch die Zeit für die Erwärmung reduziert sich.

Ähnliches gilt für die Herdplatte. Hier macht es die Größe. Ein kleiner Topf auf übergroßer Platte erhitzt sich mitnichten schneller als derselbe Topf auf passender, kleinerer Platte. Vielmehr verpufft bei der Nutzung zu großer Herdplatten ein enormer Anteil Energie. Verwenden Sie nach Möglichkeit einen Schnellkochtopf.Richtig fix geht es übrigens mit einem Induktionsherd. Zwar liegt der Anschaffungspreis höher, dafür reduziert sich auf Dauer allerdings der Energieaufwand.

Bei der Erneuerung der Herdplatten empfiehlt sich in der Regel ein Induktionskochfeld. Die energiesparende Wirkung eines Induktionskochfeldes stellt sich wie folgt dar: Die Reaktionszeit der Induktionsplatte ist schneller. Das Kochgefäß wird schneller und auch an den Seitenwänden erwärmt. Die Energie lässt sich besser dosieren. Die Ausnutzung der Energie ist effizienter, da nur ein sehr geringer Teil der elektromagnetischen Energie ungenutzt bleibt. Die Energie wird weniger durch Konvektion, Wärmeleitung und Wärmeabstrahlung an die Umgebung abgegeben. Bei durchschnittlicher Nutzung amortisiert sich das Induktionskochfeld in kurzer Zeit und stellt einen Beitrag zur Energieeinsparung dar.“

Ein Tipp für Backofenfreunde: Nutzen Sie die Umluftfunktion Ihres Herdes. So kommen Sie meist mit weniger Hitze aus und ein Vorheizen ist nicht zwingend notwendig. Rund 10 Minuten vor Gar-Ende können Sie den Ofen außerdem abschalten. Die Restwärme reicht aus, um das gewünschte Produkt zu Ende zu backen oder zu garen. Heizen Sie Ihren Backofen nur vor, wenn es unbedingt erforderlich ist. Sie sparen bis zu 20% Energie.

Kühlen und gefrieren – Viel hilft nicht immer viel

Vor allem im Sommer sind Kühl- und Gefrierschrank eine beliebte Anlaufstelle im Haushalt. Egal ob kühle Getränke oder ein leckeres Eis – Abkühlung muss bei heißen Temperaturen einfach sein. Nutzen die Geräte allerdings nicht als Schaufenster. Überlegen Sie erst, welches Produkt Sie dem Kühlschrank entnehmen möchten. Öffnen Sie die Tür möglichst kurz, um die kühle Luft nicht entweichen zu lassen. Dasselbe gilt für das Eisfach. Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank. Kaufen Sie aber nicht zu große Geräte.

Stellen Sie hier fest, dass sich überall ein dicker Eisrand gebildet hat, dann sollten Sie schleunigst abtauen. Besser: tauen Sie regelmäßig ab, auch wenn sich noch kein Rand gebildet hat. So beugen Sie Stromverschwendung vor. „Ein vereistes Kühlfach verbraucht zusätzliche Energie. Die Kälte muss an die Luft ins Innere des Gefrierschrankes gelangen, damit das Gefriergut gekühlt bleibt. Sofern sich Eis an den Wänden befindet, stellt dieses eine Barriere dar. Die kalte Luft muss zunächst diese Barriere durchdringen, um die gewünschte Kälte an das Gefriergut zu transportieren. Die dabei benötigte Energie bedeutet mehr Stromverbrauch.

Infomieren Sie sich vor dem Kauf von neuen Elektrogeräten über die Energieverbrauchskennzeichnung ( Energielabel) und wählen Sie ein Gerät mit möglichst hoher Effizienzklasse-Es lohnt sich auf jeden Fall auch ältere Geräte insbesondere Kühlschränke und Gefriertruhen zu ersetzten.

Geschirrspüler – Schluss mit der Handwäsche

Wir räumen mit einem Mythos auf: Die Handwäsche ist weniger umweltverträglich als ein Geschirrspüler! Wer mit der Hand wäscht, verbraucht nicht nur mehr Wasser, sondern auch die Energie, welche für die Warmwasseraufbereitung genutzt wird. Ein Geschirrspüler macht auf jeden Fall Sinn. Bevor Sie die genutzten Teller in die Maschine geben, entfernen Sie nur grobe Reste. Alles andere übernimmt der Geschirrspüler. Sollte es sich um hartnäckigen Schmutz handeln, nutzen Sie ein Programm mit Vorwäsche. Ansonsten versuchen Sie es mit Kurz- oder Sparprogrammen.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Spülmaschine stets gut gefüllt ist, wenn Sie diese einschalten. Der Wasser- und Energieverbrauch bleibt stets derselbe – egal ob halb gefüllt oder nicht.

Waschmaschine und Geschirrspüler an die Warmwasser Leitung anschließen. Das spart richtig Energie. (Hersteller vorgaben beachten.)

Wäschetrockner – Der teure Trockenmacher

Zwar sind Wäschetrockner eine tolle Erfindung, allerdings handelt es sich bei diesen Geräten um wahre Stromfresser. Nutzen Sie diesen also nur, wenn Ihnen keine andere Möglichkeit bleibt. Bei sonnigem Wetter sollten Sie Ihre Wäsche besser im Garten oder auf dem Balkon trocknen. So sparen Sie Wasser und Strom.

Spielt das Wetter jedoch nicht mit und steht Ihnen auch kein Trockenraum zur Verfügung, sollten Sie wenn möglich zu einem Ablufttrockner greifen. Dieser transportiert die Feuchtigkeit als Luft nach draußen. Der Kondenstrockner ist in diesem Fall die schlechteste Möglichkeit, zieht diese Art Trockner doch besonders viel Strom. Sie sparen bis zu 135 Euro im Jahr, wenn Sie auf einen Trockner gänzlich verzichten.

Computer – Mobilität ist Trumpf

Mit welchem Gerät lesen Sie gerade diesen Artikel? Sitzen Sie an einem Laptop, haben Sie alles richtig gemacht. Noch besser ist es, wenn Sie mit einem Tablet surfen. Während ein durchschnittlicher Desktop-PC nämlich 200 Watt verbraucht, liegt der Wert des Laptops mit rund 30 Watt deutlich darunter. Ein iPad 2 verbraucht sogar nur 4 Watt und der Akku hält bis zu 10 Stunden!

Aber auch mit einem regulären Desktop-PC lässt sich sparen. Ersetzen Sie beispielsweise Ihren Röhrenmonitor durch eine stromsparende LED-Alternative und verbannen Sie kabellose Geräte von Ihrem Schreibtisch. Eine kabelgebunde Maus ist deutlich umweltschonender als Akku- oder Batteriealternativen. Dasselbe gilt für die Tastatur. Geräte ( Fernseher, DVD, Stereoanlage und Computer) vom Netz trennen und nicht auf Stand bei laufen lassen.Bei einen Fernseher lassen sich so 10 Euro sparen, bei einer Steroanlage bis zu 20.- Euro und nochmal je 5.- Euro beim DVD Player oder dem PC- auch Laptop.

Beleuchtung – Da geht Ihnen ein Energiesparlicht auf !

Ein einfacher Tipp. Ersetzen Sie Ihre Beleuchtung in der gesamten Wohnung und nutzen Sie Energiesparlampen. Normale Glühbirnen verbrauchen im Vergleich deutlich mehr Energie, die wiederum zu über 90 Prozent in Wärme umgesetzt wird. Energiesparlampen sind dagegen rund 80 Prozent sparsamer und halten durchschnittlich acht Mal so lang.

Mittlerweile ist die Entwicklung weit vorangeschritten, sodass es Energiesparlampen in verschiedenen Varianten gibt. Galten sie bislang noch als Spender kalten, ungemütlichen Lichts, gibt es die Leuchtmittel nun auch mit weichem, deutlich angenehmerem Licht. Außerdem entfällt die Wartezeit, bis die Lampen ihre endgültige Helligkeit erreicht haben. Das Sparpotenzial ist enorm. Tauschen Sie beispielsweise eine 60-Watt-Glühbirnen durch Energiesparlampen aus, können Sie bis zu 10 Euro pro Jahr einsparen bei einer Lampe. Lediglich die Anschaffungskosten liegen etwas höher.

Licht- kaufen Sie moderne LED Leuchten mit 3-7 Watt Verbrauch und lassen Sie sich vom angenehmen Licht überraschen. Mittlerweile gibt es alle Lampen in LED und auch Leuchtstoffröhren. Die Entwicklung dieser Stromsparer schreitet weiter voran und erste Exemplare schneiden in Tests immer besser ab. Hierbei müssen Sie die Anschaffungskosten mit der durchschnittlichen Brenndauer vergleichen und genau durchrechnen, ob sich eine LED-Lampe für Sie lohnt. Ferner ist zu beachten, dass die LED-Lampen noch nicht für gemütliche Farbtemperaturen optimiert sind und entsprechend grell wirken.

Bitte beachten Sie: Defekte Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie gelten ob der enthaltenen Menge Quecksilber als Sondermüll. An speziellen Sammelstellen können Sie diese kostenlos entsorgen.

Klimageräte Kühlung oder Stromfresser?

Jetzt im Sommer wnn die Temperaturen über 30 Grad Celsius ansteigen sind Sie der Retter in der Not? Klimageräte für Wohnräume so wie mann diese auch aus dem Urlaub kennt. Ein Kühlteil ist im Zimmer und draußen steht der dazugehörige Kompressor oder zusammen in einem mobilen Monogerät.
Doch Vorsicht- die angenehme Kühle gibt es nicht umsonst denn auch wenn die Geräte heute schon über die Energieklasse A+++ verfügen kommen doch leicht 30 bis 100.- Euro Stromkosten pro Jahr zusammen.
Bekannte Hersteller sind u.a. Mitsubishi, Panasonic, Fujitsu und Stiebel Eltron
Prüfen Sie vor der Anschaffung ob Sie nicht mit anderen Alternativen genau so zurecht kommen!
Rollläden am Tag schliessen, Nachts lüften, Dachdämmung, kalt Duschen und so weiter.
Leider zeigt unsere erfahrung das es oft die unscheinbaren Geräte sind die als Stromfresser arbeiten.
Pizzaöfen, Elektroradiatoren, Warmwasserspeicher,Aquarien, Terrarien Heizlüfter, Wärmeheizungen und Infrarotheizungen, sind nur einige Beispiele für Stromfresser im Haushalt.

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Kaffee kochen

Wenn Sie Ihren Kaffee mit einer herkömmlichen Kaffeemaschine zubereiten, statt das Kaffeewasser im Wasserkessel auf der Herdplatte zu kochen, sparen Sie bei zwei Personen bis zu 22 Euro pro Jahr. Noch mehr sparen Sie, wenn Sie den Kaffee nicht auf der Warmhalteplatte der Kaffeemaschine, sondern in der Thermoskanne warm halten.

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